In “Homers letzter Satz: Die Simpsons und die Mathematik” von Simon Singh (2013) werden mathematische SpĂ€ĂŸchen, die in den Simpsons vorkommen dargestellt. Die zahlreichen Autoren mit mathematischem Hintergrund haben eine Vielzahl solcher Gags offensichtlich oder weniger offensichtlich in der Serie untergebracht. Benannt ist das Buch in Anlehnung an Fermats letzten Satz aus dem 17. Jahrhundert, nachdem die Gleichung: keine Lösung fĂŒr n > 2 hat. Fermat hatte in seinen Schriften behauptet, dafĂŒr einen wunderbaren Beweis gefunden zu haben. Allerdings wurde dieser Satz erst 1994 von Andrew Wiles bewiesen, und zwar mit mathematischen Methoden, die zu Fermats Zeiten noch nicht bekannt gewesen sein können. In der Folge “Im Schatten des Genies” schreibt Homer einen Spezialfall dieser Gleichung an eine Tafel mit: Bei Verwendung eines einfachen Taschenrechners ist die Differenz der beiden Zahlen Null, was aber nur mit der einfachen Berechnung dieser GerĂ€te zusammenhĂ€ngt. In Wirklichkeit liegt dieser Wert bei .

Neben Beispielen aus den Simpsons werden auch mathematische Gags und RÀtsel aus Futurama erlÀutert, das zum Teil von denselben Autoren stammt wie die Simpsons.

Seinen eigenen Nerdgrad kann man anhand einer Reihe von Witzen ĂŒberprĂŒfen. Je nach akademischen Grad soll man selber bewerten, ob man beim Lesen lachen oder zumindest stöhnen musste. Mein Lieblingswitz dabei ist folgender, der leider nur in schriftlicher Form funktioniert:

Es gilt:

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Antwort:

5

Das Buch liefert eine ungezwungene Art, sich mit Mathematik auseinanderzusetzen, allerdings nur fĂŒr Simpson-Fans mit mathematischer Bildung. Daher 6 von 10 Punkte.

Literatur


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Singh, S. (2013). Homers letzter Satz: Die Simpsons und die Mathematik. Carl Hanser Verlag MĂŒnchen.