Ich habe heute Ausgang, denn Punk Rocker sind auch nur VĂ€ter. 30 Jahre, nachdem ich sie das letzte Mal im Hyde Park OsnabrĂŒck gesehen habe, spielen Pennywise heute in der Live Music Hall. Sie sind eine absolute Konstante in meinem Leben, genau genommen habe ich wĂ€hrend des Studiums meistens bei voller LautstĂ€rke zu ihnen gelernt. Und heute machen sie immer noch das gleiche wie damals. Wie geil ist das denn!!!
Das Vorprogramm
ZunĂ€chst waren aber noch einige andere Bands da. Dead Pioneers haben Punk gespielt mit einer Art Sprechgesang, nicht Rap-artig, sondern eher Spoken Words. Gut verstĂ€ndlich ging es um Native Americans, als die sie sich selber bezeichnen. Ich fand die so gut, dass ich mir ihr digitales Album auch bei Bandcamp kaufen sollte. The Iron Roses traten mit einer SĂ€ngerin und einem SĂ€nger auf, wobei letzterer vorher bei der anscheinend bekannteren Band BOYSETSFIRE gesungen hat. Sie waren eindeutig dem queeren Spektrum zuzuordnen Die beiden Stimmen haben mich aber nicht wirklich ĂŒberzeugt und der Rest klang auch recht austauschbar. Danach kamen Comeback Kid, die das ganz harte Brett bedient haben. Das ist ja nicht wirklich mein Ding, aber ich muss zugeben, dass die eine ziemliche BĂŒhnenprĂ€senz hatten. Sie wussten anscheinend genau, was sie taten. Propagandhi hingegen konnten mich dann nicht wirklich ĂŒberzeugen. Weder vom Style her noch von der Musik kann ich wirklich etwas mit denen anfangen.
Oh O-O-Oh
Letzten Endes habe ich mich zu Pennywise ganz nach vorne durchgemogelt. Und ich bin wirklich nicht enttĂ€uscht worden. Leider haben sie Homesick nicht gespielt. Das Video zu dem Song ist immer noch eines meiner Lieblingsvideos. DafĂŒr gab es einige spaĂige Versionen von Bad Religion und NOFX Songs. NatĂŒrlich haben sie nach Zugaberufen mit Bro Hymn abgeschlossen. Das Publikum darf nicht mehr mit auf die BĂŒhne, ansonsten alles wie gehabt. Und ich bin nochmal voll geflasht.